Region

Parchim und Region

Parchim ist eine der ältesten Städte Mecklenburgs mit einer wechselvollen Geschichte. Die alte Stadt, welche auch liebevoll uns Pütt genannt wird, hält viele historisch wertvolle Sehenswürdigkeiten und bedeutende gotische Werke für die Besucher bereit. Parchim ist Mitglied der Europäischen Route der Backsteingotik. Parchim und seine Umgebung verfügt über eine Vielfalt an landschaftlichen Schönheiten. Diese können in kleinen Tagestouren auf den angelegten Wegen oder auf der Müritz-Elde-Wasserstraße erkundet werden.

In Parchim und Umgebung können Sie ihre Freizeit aktiv gestalten. Zahlreiche Möglichkeiten laden zu sportlichen Aktivitäten ein. Angeln, Baden, Radwandern, Kegeln, Kino, Theater u.v.m. Tipps für Parchim und Umgebung erfahren Sie hier: http://parchim.de/natur-erholung/aktive-freizeit/

Parchim mit einer Stadttour entdecken: Hier mehr erfahren >>> http://www.parchim.de/natur-erholung/stadtrundgaenge/

Wockersee Parchim:

Wandern, Schwimmen, Angeln oder Bootfahren: Das bietet der am Stadtrand liegende Wockersee (62 ha) mit einer Badeanstalt mit Umkleidekabinen und Liegewiese, Ruderboot- und Wassertreterverleih, Segel- und Surfmöglichkeiten sowie Angelmöglichkeiten. Direkt an den Wockersee schließen sich das reizvolle Landschaftsschutzgebiet Wockertal und das Darzer Moor an, das sich durch eine seltene Pflanzen- und Tierwelt auszeichnet.

Slater Moor:

Das Landschaftsschutzgebiet „Slater Moor“ umfasst eine Fläche von etwa 72 Hektar. Die Schutzgebietsgrenze verläuft im Südwesten entlang der Müritz-Elde-Wasserstraße. Das Landschaftsschutzgebiet dient dem Schutz der abwechslungsreichen und reizvollen Landschaft am Rande der Kreisstadt Parchim. Wesentlich sind dabei die Erhaltung und Wiederherstellung der Funktions- und Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes und der Nutzungsfähigkeit der Naturgüter, die Vielfalt, Eigenart und Schönheit des Landschaftsbildes sowie die besondere Bedeutung des Gebietes für die Erholung. 

Darzer Moor:

Beinahe auf halber Strecke zwischen den Metropolen Hamburg und Berlin liegt eines der faszinierendsten Biotope Norddeutschlands. An den Torfstichen im Darzer Moor sind die einzelnen Entwicklungsphasen nach dem Abtorfen bei unterschiedlichen Nährstoffverhältnissen zu sehen.

Bei einem Ausflug in die Umgebung Parchims sind die Spuren der wechselvollen Nutzungsgeschichte dieser Fläche zu entdecken und Natur zu erleben.

Das Schutzgebiet Darzer Moor liegt in einem Muldenkomplex – 9 km nordöstlich der Stadt Parchim im Oberen Warnow-Elde-Gebiet. Das Zentrum des Moores liegt etwa 50 m über dem Meeresspiegel.

Der Schutzzweck dieses Naturschutzgebietes ist der Erhalt und die Entwicklung eines nährstoffarmen Sauer-Zwischenmoores und eines Sauer-Armmoores mit typischer Fauna und Flora. Das Moor ist 150 ha groß und steht seit 1978 unter Naturschutz.

Natur pur in der Lewitz:

Der Name Lewitz stammt von der slawischen Bezeichnung "lowit" ab, was so viel wie "sumpfig", "wildreich" oder "jagen" bedeuten kann. In der etwa 225 km² großen Kulturlandschaft liegen Deutschlands größte, zusammenhängende Wiesenlandschaft, die 4.500 ha umfassende Waldlewitz und 32 Fischteiche, die sich auf 800 ha Fläche erstrecken. Im Gebiet verlaufen 613 km offene Wasserläufe und Vorfluter. Hier sind die Störwasserstraße, die Müritz-Elde-Wasserstraße und die Alte Elde prägende Fließgewässer.

Obwohl der Mensch diese mecklenburgische Naturperle über Jahrhunderte hinweg veränderte und prägte, so konnte doch der natürliche Charme und die mannigfaltige Naturausstattung bis heute erhalten werden. Gerade diese Tatsache macht die Lewitzregion zu einem Geheimtipp für Naturfreunde.

Die vielfältige Landschaft kann zu Fuß, auf dem Fahrrad, auf einem Kremserwagen, per Kanu bzw. Boot erkundet werden und ist für Naturliebhaber ein absolutes Erlebnis.

16.000 ha der Lewitz sind als Europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Im Herbst und Frühjahr rasten hier über 50.000 nordische Gänse, tausende Kiebitze, zahlreiche Kraniche sowie hunderte nordische Schwäne. Im Gebiet konnten bisher 258 Vogelarten, 30 Libellenarten und 13 Amphibienarten nachgewiesen werden.

 

 

 

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